11. Juni 2026
Zweite Amtszeit für Präsident Martin Hetzer
Erste Amtszeit „stärkte internationales Ansehen, Forschungsleistung, Anwerbung von Talenten sowie Transfer von Forschung in Wirtschaft und Gesellschaft“
Das Kuratorium des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg hat die Wiederernennung von Martin Hetzer zum Präsidenten für eine zweite Amtszeit bekannt gegeben. Diese neue Amtszeit läuft vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2030. Hetzer ist seit Jänner 2023 Präsident des ISTA, als er die Nachfolge des Gründungspräsidenten des Instituts, Thomas A. Henzinger, antrat.

„Diese einstimmige Entscheidung spiegelt das große Vertrauen des Kuratoriums in Martins Führungsqualitäten und sein herausragendes Engagement für das ISTA wider“, sagt die Vorsitzende des ISTA-Kuratoriums, Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß. „Unter seiner Präsidentschaft hat das ISTA seinen internationalen Ruf gefestigt, seine Forschungskapazitäten ausgebaut, weiterhin herausragende Talente aus aller Welt angezogen, den Transfer von Forschungsergebnissen in Wirtschaft und Gesellschaft gefördert und das philanthropische Engagement vorangetrieben.“
Nächstes Kapitel auf Wachstumskurs
Das ISTA, das seit seiner offiziellen Eröffnung im Jahr 2009 einem kontinuierlichen Wachstumskurs folgt, ist in den letzten drei Jahren seit Hetzers Amtsantritt von rund 75 auf über 90 Forschungsgruppen angewachsen. Bis 2036 wird eine Zahl von 150 Forschungsgruppen angestrebt. Die Zahl der Beschäftigten soll von derzeit über 1300 auf dann über 2000 steigen.
„Es ist mir eine große Ehre, weiterhin als Präsident des ISTA fungieren zu dürfen, während wir dieses neue Kapitel für unser Institut aufschlagen“, sagt Martin Hetzer. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir das Kuratorium entgegenbringt, und für das Engagement unserer großartigen Institutsgemeinschaft. Gemeinsam werden wir weiterhin ein Umfeld gestalten, das neugiergetriebene Forschung fördert, mutige Ideen entfaltet und den Einfluss des ISTA auf Wissenschaft und Gesellschaft stärkt. Ich schätze sehr, was wir gemeinsam bereits erreicht haben, und freue mich darauf, auf diesem Fundament aufzubauen.“

Glückwünsche von Bund und Land
„Martin Hetzer hat das ISTA in den vergangenen Jahren mit großer Klarheit und internationaler Strahlkraft weiterentwickelt. Sein Engagement für exzellente Forschung, Innovation und internationale Zusammenarbeit hat den Wissenschaftsstandort Österreich nachhaltig gestärkt“, gratuliert Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner zu seiner Wiederernennung. „Unter seiner Leitung konnte die beeindruckende Entwicklung des ISTA konsequent fortgesetzt werden: von Spitzenforschung über den Transfer von Wissen in Wirtschaft und Gesellschaft bis hin zu mehr Diversität und Chancengerechtigkeit. Gerade internationale Spitzenforschung braucht offene Strukturen, gleiche Chancen und ein Umfeld, in dem Talente unabhängig von Geschlecht oder Herkunft ihr Potenzial entfalten können.“
„Das ISTA hat sich in kurzer Zeit als internationaler Leuchtturm der Spitzenforschung etabliert, und Martin Hetzer hat diesen Anspruch in beeindruckender Weise weiter gestärkt“, sagt die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Seine Präsidentschaft steht für Exzellenz, für die Anziehung herausragender Talente aus aller Welt und für eine klare Vision, wie Wissenschaft zum Fortschritt unseres Landes beiträgt.“
„Vor zwanzig Jahren wurde der ISTA-Beschluss gefällt, seither wächst es äußerst dynamisch, sowohl räumlich als auch was die wissenschaftlichen Erkenntnisse betrifft. Das Land Niederösterreich investiert daher weiter und gibt Planungssicherheit und Vertrauen. Unter der Führung von Präsident Martin Hetzer steht das ISTA nicht nur für absolute Spitzenforschung, sondern auch für intensive Kommunikation mit der Gesellschaft. Denn es ist ihm und uns ein Anliegen, dass möglichst viele Menschen den Wert der Wissenschaft für unsere Gesellschaft erkennen und spüren.“, so der für Wissenschaft zuständige Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.
Über Martin Hetzer
Seit 2023 leitet der Molekularbiologe Martin Hetzer das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg. Für die Position als Präsident des weltweit renommierten Grundlagenforschungsinstituts kehrte der gebürtige Wiener nach rund zwei Jahrzehnten in den USA nach Österreich zurück. Zuvor war er zuletzt Vize-Präsident des Salk Institute of Biological Studies in Kalifornien. Hetzer ist ein großer Verfechter von neugiergetriebener und interdisziplinärer Wissenschaft. Schwerpunkt seiner eigenen wissenschaftlichen Tätigkeit am ISTA ist die Altersforschung.